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Laut aktueller Studie

Wer im Alter oft ins Kino geht, lebt glücklicher

Älteres Pärchen im Kino
Gute Unterhaltung, beispielsweise im Kino, soll glücklich machen – und zwar langfristig. Das haben britische Forscher herausgefunden.
Foto: Getty Images

Dass Sport bei der Behandlung von Depressionen unterstützend wirken soll, ist inzwischen bekannt. Nun haben britische Forscher in einer Studie belegen können, dass auch weniger bewegungsreiche Aktivitäten vor der Erkrankung schützen: beispielsweise Kino- und Theaterbesuche.

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Das Team um Studienleiterin Dr. Daisy Fancourt vom Londoner University College beschäftigte sich mit Depressionen im Alter. Basis der Untersuchung waren umfassende Gesundheitsdaten von 2148 Frauen und Männern über 50, die zu Studienbeginn (noch) nicht an der psychischen Krankheit litten. Die Informationen hatten sie der „English Longitudinal Study of Ageing: ELSA“, einer großen Datenbank über die britische Bevölkerung, entnommen.

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So lief die Untersuchung ab

Um herauszufinden, inwieweit Theater-, Museums- und Kinobesuche vor Depressionen schützen können, stellten die Forscher die Häufigkeit solcher Unternehmungen einer späteren Entwicklung der psychischen Krankheit gegenüber. Genauer gesagt: Sie werteten aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit *diejenigen* im Laufe der 10-jährigen Untersuchung an Depressionen *erkrankt waren*, die sich regelmäßig kreativen Reizen ausgesetzt hatten. Angeborene Risikofaktoren und solche, die beispielsweise durch Bewegungsmangel entstanden waren, wurden gesondert behandelt.

Das Ergebnis: Kultur schützt vor Depressionen

Das Ergebnis, auch nachzulesen im Fachblatt „The British Journal of Psychiatry“:

Theaterbesucher

Wer sich – beispielsweise im Theater – passiv erheitert, soll lange etwas davon haben
Foto: Getty Images

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Fazit:

Ob mit 50 oder bereits früher: Sich berieseln zu lassen ersetzt natürlich nicht regelmäßige Bewegung. Doch wer bei kaltem Schmuddelwetter (das ja auch schon Winterdepressionen begünstigen kann) regelmäßig ins Kino geht, scheint zumindest seiner psychischen Gesundheit etwas Gutes zu tun!