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Was bringen Kompressionsstrümpfe beim Laufen?

Viele Läufer schwören auf Kompressiosstrümpfe, aber bringen sie auch was?

Beim Laufen ziehen sich die Muskeln permanent zusammen, um die erschütterungsbedingten Vibrationen auszugleichen. Genau dieser Ausgleich soll die muskuläre Ermüdung verstärken.

Und hier kommen Kompressionsstrümpfe ins Spiel: Durch den konstanten Druck verhindern beziehungsweise reduzieren sie diese Vibrationen. In der Folge soll die Muskulatur länger leistungsfähig bleiben und Läufer sogar ihre Zeiten ein wenig verbessern können.

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Also sind Kompressionsstrümpfe quatsch?

Nicht ganz. Die Studie war klein angelegt und der Untersuchungszeitraum sehr kurz. Es könne daher sein, dass der Effekt erst über einen längeren Zeitraum erkennbar sei und sich die Wirkung langsam aufbaue, sagte Professor Ajit Chaudhari, Leiter der Studie.

Was er in einem Statement aber auch sagte:

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Kompressionsstrümpfe nach der Belastung

Manche fühlten sich durch die stützende Wirkung der Kompressionsstrümpfe besser, sagt Sportarzt Prof. Bernd Wolfarth von der Charité in Berlin. Er empfiehlt sie nach der Belastung zu tragen, denn die passive Unterstützung der Muskelpumpe und Verbesserung der Durchblutung sorge für eine bessere Regeneration.

Außerdem halten die festen Strümpfe die Muskeln warm und mindern unter Umständen sogar das Verletzungsrisiko. Mit anderen Worten: Wem die Kompressionsstrümpfe helfen, der sollte sie einfach weiter tragen. Es ist aber ratsam, ein Modell zu wählen, das gut passt. Dafür sollte man sich im Fachhandel beraten und sorgfältig vermessen lassen.

Kompressionskleidung beim Kraftsport

Nicht nur bei Läufern sieht man immer wieder Kompressionskleidung, auch beim Kraftsport hat sie sich durchgesetzt. Aber welchen Nutzen hat sie? Der Fitnessprofessor klärt auf.

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