Sport in der Sonne – so schützen Sie sich richtig

Gründlich eincremen

Welcher Lichtschutzfaktor passt, das richtet sich logischerweise nach Stärke und Dauer der Sonnenstrahlung ebenso wie nach dem Hauttyp. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, solle man sich laut Sabine Kind lieber für einen etwas höheren Lichtschutzfaktor entscheiden. „Gerade in den Bergen und auf dem Wasser wird ein besonders intensiver Schutz benötigt“, sagt die Expertin. „Außerdem sind wasser- und schweißfeste Produkte sinnvoll.“ Logisch, immerhin wird ja ordentlich geschwitzt.

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Empfindliche Stellen nicht vergessen

Idealerweise cremt man sich schon eine halbe Stunde vorher gründlich ein. „Wer mehrere Stunden draußen verbringt, sollte auch zwischendurch nochmals Creme auftragen“, erklärt Kind. Dabei seien „Sonnenterrassen“ wie Stirn, Ohren, Augen, Lippen, Nase, Nacken und Scheitel wegen ihrer exponierten Lage besonders schutzbedürftig, würden aber gleichzeitig beim Eincremen leicht vergessen. „Hier lieber zu einem hohen Schutzfaktor greifen und auch regelmäßig nachcremen.“

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Die richtige Kleidung anziehen

Fluffiges Wolkendeckchen? Ach, dann braucht man ja keinen Sonnenschutz! Falsch gedacht. „Auch bei bewölktem Himmel oder kühleren Temperaturen sollte man sich am ganzen Körper sowie unter der Kleidung eincremen“, sagt Sabine Kind. Moment mal, unter der Kleidung? Die Expertin erläutert: „Normale Sportkleidung kann bis zu 30 Prozent der Strahlung durchlassen.“ Es gebe aber auch Kleidung mit zertifiziertem UV-Schutz, insbesondere für Wassersportarten. Dennoch auch hierbei tückisch: Die Übergangsstellen von der Haut zum Stoff. Wer sich da nicht eincremt, verbrennt sich garantiert.

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Den Kopf nicht vergessen!

Dunkelpinkfarben leuchtende Kopfhaut mit Sonnenbrand braucht und will kein Mensch. Und der Schutz ist an dieser Stelle im Grunde relativ leicht. „Den Kopf schützen Sporttreibende am besten mit einer Kopfbedeckung. Das kann eine Baseball-Kappe, ein Sonnenhut oder ein Helm sein“, sagt Sabine Kind. Doch auch am Kopf ist darauf zu achten, eventuell freiliegende Bereiche sowie die Übergänge zur Kopfbedeckung mit Sonnenschutz einzucremen.

Genauso wichtig ist es allerdings auch, dass die Augen nicht durch UV-Strahlung gefährdet werden. „Bei Aktivitäten ist daher eine rutschfeste Sportbrille mit hohem UV-Faktor zu empfehlen“, sagt Sabine Kind. „Wer unsicher ist, fragt am besten einen Optiker und lässt sich beraten.“

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Ein Cap schützt den Kopf vor starker Sonneneinstrahlung

Foto: Getty Images

Vorsicht bei Hitze

Wenn Sie morgens nicht rauskommen oder erst nach Feierabend Zeit haben: Starten Sie so spät wie möglich. Dann sind die Ozonwerte nicht mehr so hoch wie tagsüber. Und natürlich: Trinken, trinken, trinken …

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