Gesundheitspartner
von FITBOOK

Große Umfrage von DAK-Gesundheit und FITBOOK

So fit ist Deutschland

Mann und Frau machen Outdoor-Sport
Im Auftrag der DAK-Gesundheit und FITBOOK hat Forsa untersucht, wie es um die Gesundheit und Fitness der Deutschen bestellt ist
Foto: Getty Images

Wie oft gehen die Deutschen zum Fitness? Wie viele Menschen ernähren sich hierzulande mittlerweile vegan? Und wann machen die Deutschen am liebsten Sport: vor oder nach der Arbeit? Diesen und anderen Fragen hat sich nun eine repräsentative Umfrage der Forsa angenommen – im Auftrag der DAK-Gesundheit und FITBOOK.

Im Auftrag der DAK-Gesundheit und FITBOOK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa eine repräsentative Umfrage zum Thema „Körperliche Aktivität und Einstellungen zum Sport“ durchgeführt, an der 1017 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland teilgenommen haben. Im Folgenden stellen wir die interessantesten Erkenntnisse vor. 

Nur sehr wenige Deutsche ernähren sich vegan

Wenn man sich anschaut, wie prominent vegane Ernährung mittlerweile in unseren Buchshop- und Supermarkt-Regalen thront, kann es durchaus überraschen, dass nur 1 Prozent aller Befragten angaben, sich tatsächlich frei von tierischen Produkten zu ernähren. Interessant: Frauen ernähren sich doppelt so häufig wie Männer vegan (auch wenn 2 Prozent absolut betrachtet natürlich ebenfalls ein sehr geringer Wert ist). Das Ergebnis deckt sich übrigens mit anderen Untersuchungen zu dem Thema, so etwa eine Statista-Umfrage (2019), die auf 1,16 Prozent Veganer in Deutschland kam.

Auch interessant: „Ein ganzer Monat vegan – so ist es mir ergangen!“

Drei Viertel der Deutschen sind zufrieden mit ihrem Körper

Ingesamt 74 Prozent der Befragten gaben an, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen, bei den 18- bis 29-Jährigen waren es sogar 83 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass die wichtige Botschaft von „Body Positivity“ besonders in dieser Generation angekommen ist.

Die Deutschen gehen zu wenig spazieren

29 Prozent bleiben nach eigenen Angaben sogar unter 60 Minuten pro Woche, was gerade einmal 8 Minuten Spazierengehen pro Tag bedeutet. Damit ist in beiden Fällen ausgeschlossen, dass die Befragten auf 10.000 Schritte pro Tag kommen, die für die (koronare) Gesundheit so wichtig sind.

Deutsche gehen zu wenig spazieren

18- bis 29-Jährige sehr sportlich

Was die „sportliche Betätigung“ betrifft, zeigt sich in der Umfrage der DAK-Gesundheit und FITBOOK (hier geht’s zu allen Ergebnissen) ein deutliches Altersgefälle. Mindestens zweimal pro Woche Sport machen 83 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren (mehr als ein Viertel sogar mindestens viermal die Woche). Nur 17 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen gehen seltener als einmal pro Woche zum Sport. Dieses Ergebnis könnte dann auch die besonders hohe Zufriedenheit mit dem eigenen Körper in dieser Altersklasse erklären. Bei den 45- bis 59-Jährigen können sich nur 64 Prozent einmal die Woche oder mehr zum Sport aufraffen.

Passend dazu: Können 10.000 Schritte pro Tag wirklich den Sport ersetzen?

Junge Leute setzen häufiger auf Koffein vor dem Sport

Insgesamt 8 Prozent der Befragten gaben ab, für den Sport schon mal bewusst auf Koffein gesetzt zu haben. Immerhin ein Viertel der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren haben in der Vergangenheit zu Espresso-Shots, Energy-Drinks und Co. gegriffen, um etwa beim Krafttraining noch ein paar Kilo mehr zu stemmen. 

Das ist der ideale Zeitpunkt für Koffein vor dem Training

Ein Viertel der Deutschen gibt mindestens 100 Euro pro Monat für die Gesundheit aus

Ebenfalls spannend sind die Ergebnisse zum Themenpunkt „Geldausgaben für die eigene Gesundheit“. Fast ein Viertel der Befragten ist bereit, mindestens 100 Euro pro Monat in Sport, gesunde Ernährung, Wellness etc. zu stecken. Auf der anderen Seite sagen 17 Prozent, also fast ein Fünftel der Befragten, „gar nichts“ für ihre Gesundheit auszugeben. Weniger als 50 Euro pro Monat geben insgesamt 29 Prozent aus, also fast ein Drittel der Befragten. Ob man mit so einem dünnen Budget eine gesunde und ausgewogene Ernährung (bestehend aus viel Obst und Gemüse und wenig Fertiggerichten) sorgen kann, ist fraglich.

Themen