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Fehlbildungen drohen

Frauen mit Kinderwunsch müssen Windpocken-Impfstatus prüfen

Varizella-Zoster-Virus (VZV)
Der Erreger der Windpocken und der Gürtelrose: Das Varizella-Zoster-Virus (VZV) unter dem Elektronenmikroskop.Foto: Getty Images

Für ungeimpfte Schwangere sind Windpocken besonders gefährlich. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich deshalb rechtzeitig informieren.

Gesunde Kinder stecken Windpocken in der Regel ohne große Probleme weg. Bei Erwachsenen kann die Krankheit aber tiefe Narben hinterlassen – und auch das Risiko von Komplikationen wie einer Lungenentzündung steigt.

Infektion kann lebensbedrohlich sein

Besonders gefährlich sind die Windpocken aber für werdende Mütter beziehungsweise ihre Kinder, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Frauen mit Kinderwunsch sollten daher prüfen, ob sie gegen die Krankheit geimpft sind.

Sind sie das nicht, können Windpocken in den ersten fünf Monaten einer Schwangerschaft schwere Fehlbildungen beim Kind verursachen. Und für Neugeborene kann eine Infektion, zum Beispiel über die ungeimpfte Mutter, sogar lebensbedrohlich sein.

Windpocken sind über den ganzen Körper verteilen sich kleine rote Flecken, die zu juckenden Bläschen mit wässrigem Inhalt werden. Der Windpockenerreger ist das Varizella-Zoster-Virus (VZV). Windpocken gehören zu den Kinderkrankheiten sind bereits bei Verdacht meldepflichtig.

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Ab wann bin ich zuverlässig geschützt?

Die erste Windpocken-Impfung erhalten Kinder in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten, eine zweite Dosis folgt dann mit 15 bis 23 Monaten. Zuverlässig geschützt ist nur, wer beide Impfungen erhalten hat – oder wer die Windpocken schon durchgemacht und deshalb entsprechende Antikörper im Blut hat.