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von FITBOOK

Espresso kann das nicht

Filterkaffee senkt das Diabetes-Risiko um 60 Prozent

Filterkaffee in einer Kanne
Ist ins Sachen Gesundheit dem Espresso überlegen: Filterkaffee, wie Oma ihn schon machteFoto: Getty Images

Eine neue Studie offenbart: Filterkaffee hat einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Für einen messbaren Effekt reichen bereits zwei Tassen am Tag.

Vergessen Sie Espresso, Cappuccino, French Press und wie sie alle heißen – denn Forscher der Universitäten in Göteborg und Umeå haben jetzt einen weiteren Grund aufgedeckt, wieder auf Filterkaffee zu setzen.
Während jüngst bekannt wurde, dass die altmodische Filterversion den Selbstreinigungsprozess der Zellen aktiviert, also einen messbaren Anti-Agig-Effekt aufweist, bringt er ebenso eine Blutzucker regulierende Komponente mit. Mehr noch: „Unsere Ergebnisse zeigen jetzt deutlich, dass gefilterter Kaffee einen positiven Effekt auf die Reduzierung des Risikos für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes hat“, wird Professor Rikard Landberg, Co-Autor der Studie zitiert. 

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Zwei Tassen Filterkaffee pro Tag reichen

Dafür braucht man sogar keine Ummengen zu trinken. Laut Berechnungen des Forscher-Teams reichen zwei Tassen frisch gebrühter Filterkaffee aus, um das Risiko an Diabetes zu erkranken, um 60 Prozent zu senken.  Kaffee, der anderes zubereitet wurde, hat diesen Effekt nicht. Einzig Filterkaffee verfüge über einen bestimmten Bio-Marker, welcher für die Risikominimierung verantwortlich sei. Grund dafür könnten sogenannte Diterpene sein, die natürlich im Kaffee vorkommen, allerdings im Verdacht stehen, für die Entstehung von Herz- und Gefäßerkrankungen mitverantwortlich zu sein. „Es hat sich gezeigt, dass beim Filtern von Kaffee die Diterpene abgefangen werden“, so Landberg.

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