Kleiner Spoiler: JA!

Können 10.000 Schritte pro Tag wirklich den Sport ersetzen?

Wer mindestens 10.000 Schritte pro Tag zurücklegt, der muss nicht unbedingt zusätzlich Sport treiben
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen. Und das ist gar nicht so einfach. Doch muss man überhaupt noch Sport machen, wenn man es geschafft hat?

Viele Menschen glauben, man müsste Sport treiben, um gesund zu bleiben – sich ins Fitnessstudio prügeln, zum Joggen zwingen oder andere schweißtreibende Sportarten ausüben.

Das Problem ist: Sport lässt sich nicht ganz so einfach in einen Berufsalltag integrieren, wenn man lieber Zeit mit Familie und Freunden verbringen möchte. Und Sport bereitet nicht jedem Menschen Spaß. Die ständige Selbstmotivation und das schlechte Gefühl, wenn man es dann doch nicht zum Sport geschafft hat, können eher Stress erzeugen, anstatt ihn abzubauen. Auch Fitnessstudios sind für viele ein Grauen.

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Je mehr Schritte, desto besser für die Gesundheit

Genau diese Menschen sollten es einfach mit mehr grundsätzlicher Bewegung im Alltag versuchen. Als Indikator für Fitness wird hier die Schrittanzahl genutzt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt mindestens 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen, um gesund zu bleiben. Denn Bewegung in Form von Gehen hat viele positive Auswirkungen, wie beispielsweise die Ärztekammer Nordrhein in einer Broschüre beschreibt.

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Demnach macht Gehen fit, steigert das Wohlbefinden und senkt das Risiko, an Altersdiabetes, Krebs, Alzheimer oder Osteoporose zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu bekommen. Es hilft, Gewicht zu verlieren, reduziert Stress, lindert Krankheiten wie Rückenschmerzen und Depressionen und gewährleistet einen besseren Schlaf.

Zudem kann das Gehen sogar andere Sportarten ersetzen. Eine Stunde langsames Radfahren entspricht etwa 7.500 Schritten. Eine Stunde Joggen hingegen bringt so viel wie 12.500 Schritte – hängt aber stark von der Geschwindigkeit ab. Jeder Schritt ist wertvoll und lässt sich oft einfacher in den Alltag einbauen als eine Stunde Sport. Aber 10.000 Schritte sind eben auch (abhängig von der Schrittlänge) rund 6,5 Kilometer – und die muss man auch erstmal zurücklegen. Aber keine Sorge, das kriegt man hin – und zwar so!

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So kommen Sie auf 10.000 Schritte pro Tag

Autos und öffentliche Verkehrsmittel sind zwar bequem, fit machen sie aber nicht. Besser Sie nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren. Es gibt sogar Umrechnungshelfer, wie Sie Ihre Fahrradstrecke in Schritte umwandeln können. Einige Fitness-Armbänder bieten direkt in der dazugehören App eine Umrechnungsfunktion an.

Ein leichter Trick, um auf zusätzliche Schritte zu kommen: Einfach eine oder zwei Stationen früher aus dem Bus oder der Bahn aussteigen und 10 bis 15 Minuten des Arbeitsweges laufen. So startet man wacher in den Tag – und zum Feierabend hilft es beim Entspannen und Durchatmen.

Mit ein paar einfachen Kniffen kann man auch im Arbeitsalltag seine Schrittzahl deutlich erhöhen
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In der Mittagspause sollte man sich einen 10-Minuten-Verdauungsspaziergang angewöhnen, bevor man wieder an den Schreibtisch zurückkehrt. Und während der Arbeitszeit ist es sinnvoll, dass man spätestens nach einer Stunde den Bürostuhl verlässt und sich ein wenig bewegt. Am Arbeitsplatz bieten Treppen die gesunde Alternative zu Fahrstühlen oder Rolltreppen. Das alles summiert sich und belohnt mit einer guten Schrittbilanz.

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