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Geheimtipp aus China

Warum Sie am Morgen auf Oolong-Tee setzen sollten

Oolong-Tee in zwei Tassen
Oolong-Tee sollte man idealerweise nach der Gongfu-Cha-Methode zubereiten
Foto: Getty Images

Oolong-Tee gehört in Deutschland nach wie vor zu den Geheimtipps. In weiten Teilen der Welt ist er allerdings eine populäre Teesorte. FITBOOK verrät, bei welchen gesundheitlichen Beschwerden der Tee als Heilmittel eingesetzt wird.

Was ist Oolongtee?

Oolong-Tee wird aus den Blättern der Da-Hong-Pao-Tee-Büsche gewonnen. Diese wachsen vorwiegend im Nordosten Chinas und werden von dort exportiert. Entsprechend gehört Oolong-Tee zu den „echten“ Teesorten und kann als grüner und schwarzer Tee geerntet werden. Hierbei ist wichtig, dass die Blätter in der Sonne noch zu welken beginnen, da durch diese biochemische Reaktion mit Sauerstoff und Sonnenenergie das Aroma der Blätter verstärkt wird. Die Blätter werden schließlich durch mehrmaliges Schütteln und Reiben zerkleinert und als Teemischung verpackt. Oolong-Tee hat im Aufguss einen goldenen bis dunkelgrünen Farbton.

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Wie schmeckt Oolong-Tee?

Als typischer Kräutertee hat Oolong-Tee einen äußerst herben Geschmack und behält dabei stets ein charakteristisches, blumiges Aroma. Die Intensität hängt vom Ablauf der Ernte ab, insbesondere aber von der Dauer der Gärung. Oft kommt es auch vor, dass Oolong-Tee nach der Zubereitung noch an Bitterkeit dazugewinnt, was am Oxidationsprozess der Mischung liegt.

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Wobei soll Oolong-Tee helfen?

Gerade im asiatischen Kulturraum wird morgens gerne Tee statt Kaffee getrunken. Oolong-Tee selbst soll eine intensive, wachmachende Wirkung haben und wird entsprechend auch in Europa als Koffeinlieferant immer beliebter. Hier gilt er als Heilmittel gegen krankhaftes Zellwachstum, soll aber auch bei schmerzhaften Entzündungen und Infektionen helfen. Darüber hinaus wird Oolong-Tee sehr gerne zum Entschlacken und Ausspülen von Toxinen empfohlen, dies macht ihn zu einem beliebten Mittel bei lymphatischen und kardiovaskulären Beschwerden.

Welche Wirkstoffe stecken in Oolong-Tee?

Wie einige aromatische Kräutertees ist auch Oolong-Tee reich an Koffein. Je nach Blatt- und Zubereitungsart kann eine Tasse Oolong-Tee sogar so viel Koffein enthalten, wie ein kleiner Espresso. Zudem ist Oolong-Tee konzentriert an komplexen Aminosäuren und Polyphenolen, die in vielen Medikamenten für eine entzündungshemmende Wirkung eingesetzt werden. Inzwischen ist auch bekannt, dass Oolong-Tee Epigallocatechingallat enthält, ein Catechin, das in konventionellen Medikamenten zur Krebsbehandlung eingesetzt wird.

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Ist die Wirkung wissenschaftlich bestätigt?

Wenngleich Oolong-Tee primär in der traditionellen chinesischen Medizin angewandt wird, ist seine biochemische Zusammensetzung und Wirkung durchaus auch Gegenstand schulmedizinischer Forschung. Eine chinesische Forschergruppe hat mittels Photodetektoren untersucht, welche Biomoleküle besonders häufig in Oolong-Tee vorkommen. Die extrahierten Mengen an Koffein und Aminosäuren belegen die überlieferte wachmachende und entzündungshemmende Wirkung. Zudem konnten japanische Forscher feststellen, dass die Polyphenole im Oolong-Tee einen basischen Effekt auf Pankreas und Darm haben und somit zur Linderung allerlei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts beitragen.

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Wo bekommt man Oolong-Tee und wie wird er zubereitet?

Oolong-Tee ist sowohl in Onlineshops als auch in gut sortierten Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Bei der Zubereitung muss allerdings bedacht werden, dass der Oolong nicht mit kochendem Wasser übergossen werden darf, da ansonsten das Aroma und der Geschmack entweichen würden. Entsprechend wird das Wasser zunächst abgekocht und dann für 2-3 Minuten auf etwa 80°C abgekühlt und schließlich mit der Teemischung vermengt. Nach weiteren zehn Minuten kann der Tee geseiht und sowohl kalt als auch warm verzehrt werden. Oolong-Tee kann und sollte mehrfach aufgegossen werden. Etwa 5 Gramm Tee reichen für jeweils 250ml Wasser und drei bis vier Aufgüsse.

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