Mit der Ernährungspyramide bewusster essen

Was ist die Ernährungspyramide und wie funktioniert sie?

In den ersten Ebenen der Pyramide findet man essenzielle Lebensmittel, die einen großen Teil der täglichen Ernährung abdecken sollten. Je weiter man in der Pyramide nach oben geht, desto enger wird sie und desto kleiner werden auch die Ebenen. Folglich findet man in der Spitze der Pyramide genau solche Lebensmittel, die seltener verzehrt werden sollten oder sogar besser eine Ausnahme in unserer Ernährung darstellen, da sie sehr fett- und/oder zuckerhaltig sind.

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Welche Lebensmittelgruppen gibt es dabei?

Die unterschiedlichen Ebenen der Ernährungspyramide bieten Platz für diese acht Lebensmittelgruppen: 1) Getränke; 2) Obst; 3) Gemüse; 4) Getreideprodukte; 5) Milch und Milchprodukte; 6) Fleisch, Fisch und Eier; 7) Tierische Fette und Öle; und 8) Genussmittel. Zusätzlich bieten einige Pyramiden Informationen darüber, wie häufig körperliche Aktivitäten und ein mäßiger Alkoholkonsum angebracht sind.

An der Basis der Pyramide liegen die Getränke. Hier sind aber vor allem alkohol- und zuckerfreie Varianten gemeint. Besonders Wasser muss jeden Tag ausreichend getrunken werden. Aber bitte auch davon nicht zu viel.

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In der zweiten Ebene (bei Worm et al. in der ersten) liegen die pflanzlichen Lebensmittelgruppen um Obst und Gemüse. Danach folgen in der Mitte der Pyramide Eiweißprodukte und Fisch sowie mageres Fleisch (für die Eiweißzufuhr). Danach folgen die Getreideprodukte. Letztere dienen als Grundlage für den täglichen Bedarf an Kohlenhydraten.

Sich richtig zu ernähren bedeutet, immer und überall Kalorien im Blick zu haben? Nicht unbedingt. Mithilfe einer Ernährungspyramide geht es auch bewusster.

Foto: Flexi-Carb-Pyramide gewichtet nach Energiedichte, Nährstoffdichte, Kohlenhydrate/GL, Verarbeitungsgrad, nach Worm/Lemberger/Mangiameli. © riva Verlag, 2015

Auf der vorletzten Ebene vieler Ernährungspyramiden lassen sich Öle und Fette einordnen, auch wenn andere Autoren (wie z.B. Worm) betonen, dass man sich vor gesunden Ölen nicht hüten muss.

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An der Spitze der Pyramide finden sich abschließend Genussmittel wie Süßigkeiten, Snacks oder auch Alkohol. Diese sollten nur in Maßen bzw. selten konsumiert werden. Diese Gruppe wird dennoch in der Lebensmittelpyramide berücksichtigt, da eine ausgewogene Ernährung auf Basis der anderen Gruppen den Genuss abfedert.

Wie kann man die Ernährungspyramide im Alltag nutzen?

Das Prinzip ist einfach, aber wer hat schon immer im Kopf, was noch alles für eine abwechslungsreiche Ernährung verzehrt werden muss oder in welche Gruppe sich Lebensmittel einordnen lassen? Um die Ernährungspyramide leichter in den Alltag zu integrieren, kann eine App helfen.

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