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Öko-Test untersucht Rapsöle – günstige Marke „sehr gut“

Rapsöle wurden von „Öko-Test“ unter die Lupe genommen
Rapsöl enthält viele gesunde ungesättigte Fettsäuren. Aber nicht alle Öle haben den Öko-Test bestanden. Foto: Getty Images

Rapsöl ist ein Allrounder in der Küche. Viele Produkte sind laut „Öko-Test“ qualitativ hochwertig. Jedoch haben zwei Produkte ein „mangelhaft“ erhalten. Beim Kauf müssen Verbraucher auch entscheiden, ob das Öl nach Raps schmecken darf.

Für Rapsöl in der Küche sprechen gute Gründe: Seine Zusammensetzung an Fetten gilt als besonders gesund, es ist preisgünstig und vielfältig einsetzbar. Von 23 getesteten Ölen sind 11 „sehr gut“ oder „gut“, heißt es in der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 11/2020).

Sieger bei den raffinierten Rapsölen unter 1 Euro

Pestizide, Schadstoffe und Weichmacher wurden, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen gefunden. Die Tester nahmen sowohl raffinierte als auch kaltgepresste Öle unter die Lupe. Sieger bei den raffinierten Produkten war mit das günstigste von „Ja! Reines Rapsöl“ (0,96 Euro pro Liter) sowie das vom Anbieter Kunella (2,58 Euro pro Liter). Sechs weitere raffinierte Rapsöle schnitten mit „gut“ ab. Ein Produkt fiel wegen seines stark erhöhten Gehalts an Mineralöl mit einem „ungenügend“ durch.

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Nur einmal Note „sehr gut“ bei den kaltgepressten Ölen

Bei den kaltgepressten Ölen gab es nur ein sehr gutes Produkt: das „Moritz Raps Kernöl nativ“ von Kleeschulte. Es zählt mit einem Preis von rund 7,60 Euro aber auch eher zu den hochpreisigen Produkten. Zwei weitere kalt gepresste Öle bekamen ein „gut“, zwei ein „mangelhaft“ wegen erhöhter Mineralölbestandteile.

Welche Rapsöl-Variante ist besser?

Während kaltgepresste Rapsöle ohne Wärmezufuhr gewonnen werden, durchlaufen raffinierte Öle physikalische und chemische Verarbeitungsschritte. Der Vorteil: Unerwünschte Stoffe wie Pestizide oder Schwermetalle werden mit entfernt. Der Nachteil: Sekundäre Pflanzenstoffe und rund 30 Prozent des Vitamin-E-Gehalts gehen verloren.

Und welche Variante ist nun besser? Es kommt darauf an. Wen die saatige und leicht kohlige Rapsnote nicht stört, kann auf ein kaltgepresstes natives Rapsöl zurückgreifen. Sinnvoll ist es, dieses Öl für die kalte Küche zu verwenden, denn nur hier bleibt der Geschmack voll erhalten.

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Öle richtig lagern

Wer den Eigengeschmack nicht schätzt, aber von den gesunden Fettsäuren profitieren will, für den ist ein raffiniertes Rapsöl völlig ausreichend. Was für alle Öle gilt: Am längsten halten sie, wenn Verbraucher sie kühl und dunkel lagern, am besten im Kühlschrank.

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