Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de
Gesundheitspartner
von FITBOOK

Auf die Länge kommt‘s an!

So stellen Sie Ihr Springseil richtig ein

Seilspringen
Was schon in Kindheitstagen cool war, ist es jetzt umso mehr: Seilspringen. Wichtig ist dabei die richtige Seillänge.Foto: Getty Images

Seilspringen macht derzeit als Rope Skipping noch mal richtig Karriere. Im Verein kann man es bis zur Weltmeisterschaft schaffen, aber auch das Hüpfen für den Hausgebrauch hält fit. Das A und O: die richtige Seillänge. FITBOOK erklärt, wie Sie das Seil an Ihre Größe anpassen.

Seilspringen wirkt sich längst nicht nur positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus! Es stärkt zudem die Muskeln in Rumpf, Beinen, Gesäß, … und: „Auch die Arm-Bein-Koordination, das Gleichgewicht und die Konzentration werden gefördert“, sagt dazu Elisabeth Graser, Dozentin für Prävention und Gesundheitsmanagement an der Deutschen Hochschule in Saarbrücken. Praktisch: Man braucht dafür weder Fitnessstudio noch Equipment – höchstens Musik, wenn das Ihnen Spaß macht und Sie auf die Beine bringt!

Auf Dauer (und vor allem auf hartem Untergrund) empfiehlt es sich, auf Turnschuhen mit guter Federung zu springen. Ansonsten brauchen Sie lediglich ein Seil, am besten mit dehnbaren Griffen. Und dabei gilt es, noch etwas zu beachten …

So stellen Sie Ihr Springseil richtig ein

Das Springseil sollte keinesfalls zu lang oder zu kurz sein. Achten Sie also schon beim Kauf darauf, dass damit folgendes möglich ist:

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Frau beim Seilspringen
Ob jung, alt, fit oder blutiger Anfänger: Seilspringen eignet sich (fast) für jedenFoto: Getty Images

Außerdem: körperliche Voraussetzungen beachten

Es gibt bestimmte körperliche Faktoren, die NICHT für das Seilspringen sprechen – etwa starkes Übergewicht oder schwere (Fuß-)Fehlstellungen. Beides würde durch die starke Belastung beim Springen zu sehr auf die Gelenke gehen. Generell sollte sich, wer den Sport lange hat schleifen lassen, am besten einmal ärztlich durchchecken lassen, bevor er mit einer so intensiven Sportart beginnt.

Folgen Sie FITBOOK auf Flipboard!

Auch körperlich gesunden Anfängern rät Dozentin Graser, es langsam angehen zu lassen. Sinnvoll seien zu Beginn zwei- bis dreimal pro Woche fünf Minuten. Ansonsten sollte man erstmal so springen, wie man es womöglich noch aus der Kindheit kennt, also mit zwei Sprüngen pro Seildurchschlag. Wichtig dabei: „aufrechte Haltung, die Knie immer leicht gebeugt, eine kleine Vorspannung in den Beinen und auf den Ballen springen“, so Graser. Wer diese Grundsprungtechnik beherrscht, könne anfangen zu variieren: ein Sprung pro Seildurchschlag, mal auf einem Bein, vor und zurück, mit kleinen Drehungen.

Vereine haben großen Zuwachs

Richtig professionell geht es in den Vereinen zu. Achim Toscani vom Technischen Komitee Rope Skipping, Deutscher Turner-Bund (DZB), spricht von einem guten Zuwachs in den vergangenen Jahren. Geschick und Kreativität sind dabei genauso gefragt wie ein gutes Rhythmusgefühl, erläutert er. Wer sich für den Sport näher interessiert, findet mehr Informationen über die DTB-Website.

Themen