Was bringt das Aufpumpen von Disko-Muskeln?

Sie könnten ja eigentlich auch Rendezvous- oder Strand-Muskeln heißen. Besser bekannt sind pralle Oberarme, wie sie von Männer gerne zu besonderen Anlässen exponiert werden, aber als Disko-Muskeln. Ein paar Sätze Liegestütze sollen genügen, um den Stellen am Männerkörper, die Betrachter/innen besonders in Wallungen bringen sollen – Bizeps und Tripezs – zu auffälligen Dimensionen zu verhelfen. Stimmt das?

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Es gibt Disko-Muskeln wirklich!

Diplom-Sportwissenschaftler Felix Klemme war es in jüngeren Jahren und zu Beginn seiner Arbeit als Personal Coach selbst wichtig, beim Ausgehen besonders durchtrainiert auszusehen. Entsprechend betrachtet er es mit einem wohlwollenden Augenzwinkern, wenn Pumper vor dem Ausgehen noch etwas für ihre Muckis tun. „Den meisten Jungs ist daran gelegen, speziell die Oberarme zu betonen. Sie machen zu diesem Zweck meist Bizeps-Curls oder Hammer-Curls.“

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Durch gezieltes Training ist es möglich, die Muckis für den strahlenden Auftritt in der Disko aufzupumpen. Es gibt aber einen Haken

Foto: Getty Images

Schnell ist die Luft ‘raus…

Bevor Sie sich jetzt an die Stange hängen, um heute Abend im Club eine gute Figur zu machen – ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wer wirklich einen Effekt erzielen will, müsste eine ausgiebigere Trainingseinheit einschieben. Wie Klemme berichtet, erklärt sich der Pump-Effekt auf die Muskeln mit einer verstärkten Blutkonzentration durch das Krafttraining, dadurch schwellen sie an. Aber: nur kurz. „Disko-Muskeln halten gerade einmal zwischen zehn und 30 Minuten. Wenn man erst im Club angekommen ist, sieht man schon nichts mehr davon.“

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Fazit

Eine Möglichkeit wäre natürlich, jede halbe Stunde um die Ecke zu flitzen, um nachzupumpen – aber auch eine ziemlich anstrengende Vorstellung. Besser, man(n) genießt die Nacht und trainiert dafür bei anderer Gelegenheit regelmäßiger. Dann sehen die Muskeln auch ganz ohne „Disko-“ bald richtig gut aus!