FITBOOK

So wird die Natur zum besseren Fitnessstudio

Wenn‘s Spaß macht, ist das Workout keine lästige Pflichtarbeit! FITBOOK weiß vom Experten, wie das regelmäßige Bewegen zum schönsten Teil des Urlaubs wird.

Wenn es um Sport am Urlaubsort geht, denken die meisten an Street-Workout-Parks oder „Calisthenics Parks“, wie sie typisch für zum Beispiel Miami Beach sind. Und auch an vielen europäischen Stränden finden sich inzwischen öffentlich zugängliche Fitnessgeräte im Freien. Laut Felix Klemme, Diplom-Sportwissenschaftler und Personal Coach, braucht man das aber gar nicht. Ob heißer Sommer, Herbst oder Winter – der Frischluftfanatiker trainiert am liebsten draußen! Sein Tipp: „Nutzen Sie die Natur als Trainingsgeräte“.

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Beim Training geht es Felix Klemme in erster Linie um die Freude an der Bewegung | Foto: dpa Picture Alliance

Das Meer

Im Meer kann man nicht nur zur Abkühlung planschen, sondern auch ein effektives Schwimm-Workout hinlegen. Der Effekt wäre sogar größer als im glatten Wasser, da man gegen den Wellengang ankämpfen müsste. Dasselbe gelte für Bodyweightübungen. „Liegestütze, Kniebeugen – alles, was man auf der Isomatte machen kann, geht auch im Wasser“, sagt uns Klemme.

Auch interessant: 5 einfache Übungen, die den Körper fit für den Strand machen

Der Sand

Steine

Wenn auch noch Steine am Sandstrand oder im Wasser herumliegen, liefert der Tag am Meer auch noch Trainingsgewichte frei Haus. „Je nach Größe und Gewicht der Steine können Sie sie als Freihanteln oder Kettlebell verwenden, damit rudern oder Schulterübungen machen“, findet Trainer Klemme, „und auch alles andere, wofür Sie sonst konventionellen Gewichte nutzen.“

Auch interessant: Ist Outdoor-Sport bei starker Hitze gefährlich?

Wald und Wiese funktionieren auch

Klemme, der am Rhein wohnt, hat hier schon etliche trainingsgeeignete Fleckchen Sandstrand ausgemacht, und unterstellt, dass es in den meisten deutschen Städten diese Möglichkeit gibt. Und selbst, wenn nicht: „Letzten Endes geht es darum, abwechslungsreich zu trainieren, um immer mal andere Trainingsreize zu setzen.“ Wenn der Sport – ob auf Sand, Waldboden oder einer Mooslandschaft ­– zum Erlebnis wird und einem aus dem Alltag holt, sei das mindestens die halbe Miete.

Anzeige: Bodyweight Training: 5 effektive Übungen mit dem eigenen Körpergewicht gibt es auf dem Aktiv.Blog von ERDINGER Alkoholfrei

Das Urlaubsende ist KEINE Ausrede! Glaubt man Fitness-Freak Felix Klemme, bietet jede Nachbarschaft einige Möglichkeiten, abwechslungsreich Sport zu treiben. Foto: Getty Images