Darum sollte man Beine und Po trainieren, um am Bauch abzunehmen

Sie sind das eine oder andere Speckröllchen von einer knackigen Körpermitte entfernt. Das schreit nach täglichen Sit-ups, Crunches und anderen Übungen, die dem Bauchfett zu Leibe rücken – scheinbar zumindest. Der Haken nämlich: Die vermeintlichen Bauchmuskeln blieben von der kleinen Fettschicht verdeckt. Zwar empfiehlt sich Krafttraining unbedingt, wenn man abnehmen möchte. Viel effektiver ist es jedoch, eine Etage tiefer ansetzen.

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Beine und Po sind die größte Muskelgruppe des Körpers

, so Klemme. Die Bauchmuskulatur ist hierbei nur bedingt hilfreich.

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Auch über die Trainingssituation hinaus verbrauchen Muskeln Energie. Sogar, während man sich gar nicht bewegt. Und dieser Mehraufwand rechnet sich zum täglichen Ruheenergieumsatz des Menschen dazu. Für gewöhnlich spricht man von zwischen 1800 und etwa 2200 Kalorien. Der tatsächliche Wert ist jedoch individuell sehr verschieden und abhängig von verschiedenen Faktoren – beispielsweise dem Geschlecht, Alter, den Lebensumständen und nicht zuletzt der körperlichen Verfassung.

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Beispielsweise verbrennt ein 1,80 Meter großer, 80 Kilogramm schwerer Mann von circa 30 Jahren ohne Anstrengung pro Stunde geschätzt rund 75 Kalorien, also etwas weniger als eine Kalorie pro Kilogramm Körpergewicht. Hätte der Mann eine gut ausgeprägte Muskulatur, würde sich der Pro-Stunde-Verbrauch erhöhen.

Es ist viel effektiver, Beine und Po zu trainieren, wenn man am Bauch abnehmen will

Foto: Getty Images

Wo man abnimmt, lässt sich nicht beeinflussen

Wie uns Felix Klemme erklärt, sei es grundsätzlich nicht zielführend, beim Training einen bestimmten Körperteil zu fokussieren, um dort an Fett und Gewicht zu verlieren. .

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