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Der Super-Bowl-Countdown läuft …

Darum ist Football der beste Sport der Welt!

American Football ist auch in Deutschland ein Trendsport. Aber worum geht's da eigentlich? Im Verlauf eines Spiels versuchen zwei Mannschaften, den Spielball in die gegnerische Endzone zu bringen
Foto: Getty Images

22 harte Männer, ein Ball. Nein, es ist nicht von Fußball die Rede. Es geht um American Football! Am 3. Februar war wieder Showdown der harten Kerle – der Super Bowl. Das Finale der US-Profiliga NFL, in der die zwei besten Mannschaften um den Pokal kämpften. Und über eine Milliarde Menschen vorm TV hingen. Wir erklären die wichtigsten Facts und blicken hinter die Kulissen von Deutschlands Traditionsverein „Berlin Adler“. Wir zeigen, was die Faszination Football ausmacht und für wen sich der Sport eignet.

Touchdown, Tackle, Fumble, Clipping oder Encroachment – wer Football spielen will, braucht vor allem eins: Taktik-Köpfchen und richtig viel Kondition! Immer mehr Deutsche zieht diese Kombi an: 60 000 Mitglieder verzeichnen deutsche Football-Vereine derzeit. Tendenz: steigend! Wir besuchen Deutschlands Traditionsverein, die „Berlin Adler“, beim Gladiatoren-Training!

So hart trainieren die „Berlin Adler“

Football – worum geht’s da eigentlich?

Wenn die Muckimänner auf dem Rasen aufeinander krachen, wild durcheinander laufen, wieder plötzlich pausieren, um sich für den Angriff aufzubauen, dann sieht das für die meisten eher nach großem Chaos aus als nach ausgeklügelter Spieltaktik. Doch der Eindruck täuscht! „Football ist ein Strategie-Spiel“, sagt Tilman Pfeffer (25), Footballer bei den „Berlin Adler“. 

Der Clou des Spiels? Immer nur ein Teil der Mannschaft befindet sich auf dem Feld. Nach jedem Spielzug entsteht eine Pause, in der gemessen und sich neu ausgerichtet wird. Deshalb ziehen sich die vier Quarter (12–15 Minuten Spielzeit je Quarter) oft gehörig in die Länge – das längste Spiel dauerte mehr als sieben (!) Stunden! 

Regeln, Regeln, Regeln.

Das Ungewöhnlichste am Spiel? Die Mannschaftsstärke! Die „Berlin Adler“ zählen 50 Teammitglieder! Warum? „Das Spiel ist geprägt von dutzenden Spielerwechseln. Zunächst treten je elf Spieler gegeneinander an, die angreifende Mannschaft bringt ihre sogenannte ‚Offense‘ auf den Platz, die verteidigende Mannschaft ihre ‚Defense‘“, erklärt Pfeffer. Und bei besonderen Spielzügen kommen die „Special Teams“ auf das Feld, zum Beispiel wenn ein Field Goal (also ein Schuss aus dem Feld auf das Tor) versucht werden soll.

Neben dem Touchdown ist eine weitere Möglichkeit zum Punkte erzielen das Field Goal: Für den Schuss aus dem Feld in das Tor der Gegner gibt es drei Punkte
Foto: Getty Images

Der Vorteil für die Spieler: Verschnaufpause und Zeit zum Rekapitulieren. Tilman Pfeffer spielt bei den „Berlin Adler“ in der Offense: „Während die Defense auf dem Feld ist, nutze ich die Zeit, um in mich zu gehen – zu gucken, was ich hätte besser machen können.“

Ziel des gesamten Spiels ist Raumgewinn: Die Offense (Angreifer) versucht, mit dem Ball so weit wie möglich voranzukommen, den Ball in die Endzone der gegnerischen Mannschaft zu bringen, einen Touchdown zu erzielen. Hierfür gibt es die höchstmögliche, mit einem Spielzug zu erreichende Punktzahl von sechs Punkten.

Spieler der „Berlin Adler“ beim „Snap“, dem typischen Beginn eines Spielzuges, bei dem ein Spieler der Offense Line (der Center) dem Quarterback dem Ball durch die Beine nach hinten zuwirft
Foto: AS Brand Studio

Auf dem Platz geht es oft hart zu! „Genau deshalb gibt es so viele Regeln im Spiel. Sie sollen vor Verletzungen schützen. Es darf zum Beispiel keine ‚übertriebene Härte‘ angewendet werden oder unterhalb der Knie von hinten geblockt werden“, erklärt Daniel Kiffner (38) Chef-Trainer der „Berlin Adler“.

Trotzdem muss sich ein Footballspieler auf schmerzhafte Blessuren einstellen: Die häufigsten Verletzungen? „Bänderverletzungen an den Füßen und Rissen an den Fingernägeln“, so Nicole Loebel (36), Physiotherapeutin der „Berlin Adler“.

Sydney Plewinski (27, Position: Wide Receiver) sagt: „Football ist für mich der beste Sport der Welt, gerade weil ich den Kontaktsport liebe – es ist was ganz anderes als Fußball, wo man teilweise für Schwalben noch belohnt wird. Football ist sehr fair. Und der Teamzusammenhalt geht über alles, man kümmert sich umeinander.“

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Foto: Getty Images

Spielerprofile: Welche körperlichen Voraussetzungen sind wichtig?

Kaum ein Spiel erfordert so viel Teamgeist wie Football. Schon beim Training – die Hünen trainieren mit den Fliegengewichten. Die Großen mit den Kleinen. Die Dicken mit den Dünnen! Da es 19 verschiedene Positionen gibt, findet jeder Typ die passende Nische im Team.

Erklärungen und Spielerprofile zu allen Positionen: Klicken Sie mehrmals auf die folgende Grafik!

 

12 Stunden wird pro Woche trainiert

Wer Football spielen will, braucht Disziplin. „Wir trainieren rund zwei Stunden pro Tag! Macht an die zwölf Stunden in der Woche“, sagt Student Sydney Plewinski .

Sydney (l.) und Tilman (r.) waren beide schon Sportler, bevor sie zum Football kamen, Tilman war sogar Rennradler. Durch die Härte des Sports ist ein gewisses Vortraining von Vorteil
Foto: AS Brand Studio

Der Preis für so viel Fleiß? „Es ist einfach ein Wahnsinns-Gefühl, wenn wir es im Team schaffen, unseren Quarterback zu beschützen und vorankommen im Spiel! Außerdem ist die Kameradschaft unbezahlbar. Wir sind uns fast jeden Tag, es ist schon ein familiäres Gefühl“, so Tilman.

6000 Kalorien müssen gefuttert werden

Wer Football spielt, braucht Kraft! „Ich, als Offense Tackle, versuche im Winter auf die 6000 Kalorien zu kommen, im Sommer etwas weniger“, sagt Pfeffer. Täglich auf dem Speiseplan: Eier. Und viiiiel Fleisch.

Sein typischer Speiseplan sieht heute so aus: zwei gekochte Eier, ein Müsli, Kaffee, Erbseneintopf mit Wiener, Nachmittagssnacks und am Abend eine große Mahlzeit mit Fleisch. „So viel wie eben rein geht“, erklärt der Spieler.

Dürfen auch Frauen Gladiator spielen?

Emma-Zéri: „Klar, man muss sich drauf einstellen, dass man auch mal mit ’nem blauen Fleck nach Hause kommt. Das harte Training ist aber genau meins!“
Foto: AS Brand Studio

Dürfen sie! Die Zeiten, in denen der Sport nur was für „harte Jungs“ war, ist vorbei. In den USA spielen Frauen meist nur in Amateur- oder semiprofessionellen Mannschaften, in Deutschland gibt es Frauenmeisterschaften aber schon seit 1992. Emma-Zéri (16) spielt Football, seit sie ein kleines Mädchen ist: „Ich mag diesen Drill, diese Härte. Es ist einfach was anderes, als die typischen Mädchensportarten, Tanzen oder Reiten. Man hebt einfach ab! Meine Mutter wollte mich zuerst gar nicht ins Training lassen, wegen der Verletzungsgefahr. Man muss sich schon auf blaue Flecken einstellen!“

So unterstützt Sie die DAK-Gesundheit beim Sport

Flag Football Action
Wenn sich die Kleinen für Football interessieren, ist es wichtig, eine verlässliche Krankenkasse zu haben. Bei der DAK-Gesundheit sind Kinder und Partner beitragsfrei versichert! Auch eine gute Idee: Die Kids erstmal mit Flag-Football (der sanften Variante des Sports ohne hartes Tackeln) heranzuführen, Foto: Getty Images
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Nicht nur als Footballer wichtig: eine gute Vorsorge. Bei der DAK-Gesundheit gibt es ein Bonusprogramm mit jeder Menge Vorsorgeleistungen. Egal ob Osteopathie oder Akupunktur – bis zu 84 Euro kann der Versicherte zusätzlich in seine Gesundheit stecken!, Foto: Getty Images
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Wer im durchgetackteten Alltag wenig Zeit hat, ist bei den Coachings der DAK-Gesundheit hervorragend aufgehoben: Egal ob Rücken-, Fitness- oder Ernähungs-Coaching: Hier werden Sie fündig!, Foto: Peta Jenkins

Super Bowl verpasst?

Weltweit hatte der Super Bowl über eine Milliarde Zuschauer!
Foto: Getty Images

Worum gehts?
Der Super Bowl ist das Endspiel der US-Profiliga National Football League (NFL).

Wann wurde gespielt?
Das Game fand am Sonntag, 3. Februar, im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta statt – bei uns zog sich das Spiel bis in die Morgenstunden des 4. Februars.

Wer gegen wen?
Die New England Patriots standen (schon zum dritten Mal in Serie) im Finale. Die Pats trafen auf die Los Angeles Rams – gewannen mit 13:3. Tom Brady (Quarterback der Patriots) ist damit der erste NFL-Profi überhaupt, der sechsmal den Super Bowl gewonnen hat.

Das Spiel?
Eine krampfige Abwehrschlacht! Erst im dritten Viertel feiern die Rams ihre ersten Punkte mit einem Field Goal. Unentschieden. Nur sieben Minuten vor Schluss die Erlösung: Endlich ein Touchdown! Es folgt ein Field Goal durch die Pats und der Abpfiff. 

Warum wollen das alle gucken?
Eine Milliarde Menschen saßen weltweit vor der Glotze. Nicht nur wegen des Sports. Der Live-Auftritt in der Halbzeitpause des Super Bowl gilt in der Musikbranche als Ritterschlag. Dieses Jahr hat die US-Band Maroon 5 die Halbzeit-Show gestaltet. Außerdem sind die Rapper Big Boi und Travis Scott aufgetreten – die Tickets für das Game kosteten bis zu 54.000 (!!!) Euro.

Hier gehts zu den krassesten Fitness-Übungen!

Lest hier, wie ihr Eure Vorsätze für das neue Jahr halten könnt. 

 

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