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Mythos Traumfigur

Zwischen DNA und HIIT: Wie formbar ist unser Körper?

Seine Muskeln kann man nicht nur formen, sondern auch messen.
Foto: Getty Images

Bewegung stärkt Herz und Kreislauf, macht schlank und baut Stress ab. Es gibt viele gute Gründe, Sport zu treiben. Nicht selten steckt auch der Wunsch nach einem „perfekten" Körper dahinter. Doch ist unser Körper überhaupt formbar?

Viele, die Diät halten und regelmäßig trainieren, tun dies für ihr Aussehen. Dabei haben sie oft ein bestimmtes Ideal vor Augen. Dazu gehören etwa schlanke, muskulöse Arme und Beine, ein flacher Bauch und ein runder Hintern. Aber kann jeder dieses Ideal erreichen?

„Form und Kontur unseres Körpers werden maßgeblich durch die Form unserer Skelettmuskulatur beeinflusst. Möchte man die Form seines Körpers ändern, reicht also eine Ernährungsumstellung in der Regel nicht aus“, erklärt Patrick Berndt, Dozent für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG. „Eine Körperfettreduktion hat keinen Einfluss auf die Form der darunterliegenden Muskulatur, sondern macht diese nur besser sichtbar.“

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Es kommt auf Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings an

, führt der Experte aus. Wichtig sei dabei, durch Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings immer neue Belastungsreize zu schaffen. Doch nicht jeder Mensch reagiert in gleicher Weise auf einen Belastungsreiz. Dies kann an individuellen Faktoren wie Ernährung oder Alltagsbelastungen liegen. Zudem unterscheiden sich die genetischen Voraussetzungen.

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Bei Stagnation sollten die Trainingsreize verändert werden

In vielen Fällen ist eine Stagnation der Trainingsfortschritte jedoch nicht auf eine bestimmte physische Veranlagung zurückzuführen. „Die meisten Sportler nähern sich der Grenze des Möglichen nicht einmal“, erläutert Berndt. Häufiger mangelt es an einem ausreichend hohen Belastungsreiz, der die erforderliche Anpassungsreaktion hervorruft.

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Eine Trainingsform, bei der Sie übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit Bekanntschaft mit Ihren physischen Grenzen machen können, ist das High-Intensity-Intervall-Training (HIIT).

Fazit: Natürlich ist unser Körper formbar, Trainingsfleiß und die richtige Auswahl der Übungen werden auf jeden Fall sichtbar belohnt. Gleichzeitig spielt auch die DNA eine Rolle, was unsere Fitness-Fortschritte betrifft – als wohlfeile Ausrede taugt sie trotzdem nicht.

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