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Profifußballer Jesse Lingard erklärt‘s

Warum Pistazien nach dem Sport der beste Snack sind

Das beste Training wirkt nur, wenn auch die Ernährung stimmt – ein Satz, den Profi-Fußballer Jesse Lingard absolut verinnerlicht hat. Der britische Nationalkicker setzt pflanzliche Snacks wie Pistazien gezielt ein, um Muskeln und Leistung wachsen zu lassen. Ökotrophologin Dr. Wiebke Elsner erklärt, warum das so gut funktioniert.

Profifußballer gehören zu den fittesten Sportlern der Welt. Ein 90-minütiges Match ist Hochleistungssport, bei dem die Kicker oft 2000 Kalorien und mehr verbrennen. Daher ist nicht nur die richtige Ernährung vor jedem Spiel essenziell – besonders nach Abpfiff gilt es, den Körper wieder mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen zu versorgen.

„Ernährung spielt bei der Regeneration eine Schlüsselrolle“, weiß der internationale Fußballstar Jesse Lingard, 28. „Man muss regenerieren, um sich schneller fürs nächste Spiel zu erholen.“ Oder das nächste Workout, denn diese Regel gilt natürlich nicht nur für Profi-, sondern auch Hobbysportler. Ob joggen, Crossfit oder schwimmen: Mit einer cleveren Food-Wahl nach dem Training kann man dessen Wirkung deutlich erhöhen!

Mehr Energie und Regeneration mit der Supernuss!Foto: Pexels

Proteine tun nach dem Sport den Muskeln gut

Jesse Lingard, der in der britischen Nationalmannschaft kickt, setzt auf amerikanische Pistazien, um seinen Körper beim Erholen zu unterstützen. „Ich nehme sie sogar mit zu den Spielen und knabbere sie zwischendurch, um mir etwas Energie und Regeneration zu verschaffen“, verrät er. „Pistazien geben mir das gute Protein, das ich am Spieltag brauche.“

Sportler sollten etwa 15 bis 20 Prozent ihrer zugeführten Energie mit Eiweiß decken. Denn das besteht aus lebenswichtigen Aminosäuren, die unter anderem den Muskelaufbau und die Fettverbrennung in Gang bringen. Ökotrophologin Dr. Wiebke Elsner begrüßt daher Jesses Snack-Wahl: „Neueste Untersuchungen bestätigen, dass geröstete Pistazien alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten. Das ist vor allem für aktive Erwachsene und Sportler interessant, die hochwertiges pflanzliches Protein wünschen, das leicht mitzunehmen ist.“

Kleiner Tipp: Auf der Website der „American Pistachio Growers“ gibt es tolle Rezepte für selbstgemachte Bowls, Riegel oder Snacks „to go“ mit amerikanischen Pistazien!

Das beste Training wirkt nur, wenn auch die Ernährung stimmt Foto: American Pistachio Growers

Darum sind Pistazien ein echtes Power-Food

Pistazien enthalten nicht nur hochwertige Proteine. Sie punkten mit vielfältigen Mikronährstoffen wie Antioxidantien, Gamma-Tocopherol (eine Art Vitamin E) und Polyphenole (wirken entzündungshemmend). Pistazien sind auch eine Quelle für Vitamin A, E und bestimmte B-Vitamine. Dazu kommen Mineralien wie Kalium, Magnesium und Phosphor.

Kalium ist ein wichtiger Elektrolyt für Sportler. Kein Kalium, keine Muskelaufbau: Der Mineralstoff spielt für die Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur eine entscheidende Rolle. 28 Gramm amerikanische Pistazien enthalten so viel Kalium wie eine halbe Banane. Magnesium und Phosphor stärken die Knochen. „Der Verzicht auf eine optimale Regenerationsernährung kann sich auf die Aufrechterhaltung der Muskelmasse und die Immunfunktion auswirken“, betont Dr. Wiebke Elsner.

Pistazien lassen Muskeln und Leistung wachsenFoto: American Pistachio Growers

So sieht die perfekte Mahlzeit nach dem Sport aus

Und wie genau tut man seinem Körper nach dem Workout etwas Gutes? Das hängt von der Länge und Intensität des Trainings ab. „Für ruhige Ausdauereinheiten von etwa 90 Minuten ist keine spezifische Regenerationsnahrung erforderlich“, sagt Wiebke Elsner. „Anders sieht das bei intensiven Belastungen aus.“ Ihr Rat: Bei Trainingseinheiten, die länger als 90 Minuten dauern oder hochintensiv sind, sollte die Regenerationsmahlzeit innerhalb von zwei Stunden eingenommen werden, insbesondere wenn für den nächsten Tag ein weiteres Workout geplant ist.

Als Faustregel gilt: 1 g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht. Optimal ist eine Kombination von Kohlenhydraten und Protein.

Von Protein-Shakes nach dem Training rät die Ernährungswissenschaftlerin ab: „Das führt in den meisten Fällen nur zu unnötigen Kalorien, potenziellem Fettgewinn und ist teilweise reine Geldverschwendung.“ Anders als Nüsse und natürliche Proteinquellen enthalten Shakes keine Ballaststoffe und können zu Verstopfung führen.

Jesse Lingard werden an Match-Tagen auch Energie-Gels angeboten: „Aber die nehme ich selten. Ich bleibe lieber bei dem, was ich kenne, wie Bananen und Pistazien.“ Sein Leistungs-Kick aus der Natur, ganz ohne versteckte Zusatzstoffe.

In diesem Video erzählt Jesse noch mehr darüber, wie sich pflanzliche Ernährung positiv auf seine Leistung und sogar die Laune auswirkt:

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